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Kategorien/Categories:    ›Lifestyle‹  ›Kultur/Culture‹  ›DE‹   –  15.06.2011

Kommunizieren mit allen Sinnen


Im neu eröffneten Park der Sinne in Badenweiler dürfen Besucher ihre Sinne schärfen: 20 Installationen eröffnen neue Horizonte beim Sehen, Hören, Fühlen, Riechen und Erfahren. Spaß und Partnerspiele inbegriffen.

Wie hört sich die Landschaft an? Eingebettet zwischen Schwarzwald, Weinbergen und der Weite der Rheinebene liegt der Park der Sinne und fordert seine Besucher heraus, die üblichen Grenzen der Wahrnehmung zu überschreiten. Mit den großen Hörrohren lässt sich etwa das Rauschen des Windes erhaschen, ein abendliches Vogelkonzert, oder aber auch die entfernten Wortfetzen anderer Besucher und das Brummen des Verkehrs im Tal.  Der große Lauschangriff auf die Natur.

Wie sieht die Landschaft aus? Hier eröffnen sich neue Fernseh-Möglichkeiten. Ein Programm, das zugleich erholsam statisch ist und dennoch stets im Fluss. Abschalten einmal ganz anders.


Wie erfahre ich die Landschaft? Eine Spiegelschwelle mitten in der Landschaft. Man geht hindurch, sieht alles um sich herum x-fach vervielfältigt. Und sich mitten drin. Ein Blick auf uns selbst und unsere Umgebung aus völlig ungewohnter Perspektive – von außen wie innen.

 

 

 

 

 

 

Nein, es niemanden schlecht geworden auf der rotierenden Balancierscheibe... Dies ist ein Summstein. Kopf ins Loch stecken und einfach drauflos Summen. Der richtige Ton kommt meist wie von selbst: nämlich der, der unserem ganzen Körper in Schwingungen versetzt und zum Vibrieren bringt. Ein angenehmes Kribbeln... bis in die Zehenspitzen. Eine gute Methode, um Kopf und Geist einmal so richtig zu reinigen.

 

 

 

 

 

Kannst du mich hören? Ja, in der Tat – und zwar aus einer Entfernung, in der man sich sonst nur durch lautstarkes Schreien verständigen könnte. Die gegeneinander gerichteten Betonohren leisten verblüffende Dienste beim partnerschaftlichen Gespräch. Hätte ich doch nur damals in Physik besser aufgepasst, dann könnte ich sogar auch das verstehen!

 

Was kann ich dort noch erleben? Eine Duftorgel schickt die Nase auf ein Geruchsmarathon, im Labyrinth findet man mit einer kleiner Gehmeditation Ruhe, der Barfußpfad lässt auch den Tastsinn nicht zu kurz kommen. Spannend wirds auf der Partnerschaukel, auf der man erstmalig erleben kann wie es ist passiv zu schaukeln – ohne dass einen jemand anschubst.

Insgesamt ein erfrischend kurzweiliges und sinneserweiterndes Erlebnis, das man nur empfehlen kann.

Mehr Info: Park der Sinne Badenweiler


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